Die Zacharoplastio (übersetzt: Konditorei) ist einer der Treffpunkte im Dorf. Sie ist auch den gesamten Winter hindurch geöffnet. Nicht nur in den Sommermonaten treffen sich dort die Rentner des Dorfes, um in geselliger Runde ihren Elliniko (griechischer Kaffee) zu trinken. Daneben sitzen dann auch die Touristen, die ebenfalls eine der vielen Kaffeevarianten genießen. Dabei haben die Besucher von der unmittelbar am Meer liegenden Terrasse einen schönen Blick auf den Fischerhafen und den Sandstrand.

Cafe Gardenia Blick von Terrasse

 

Cafe Gardenia Finikounda Kuchenauswahl

Der eigentliche Grund für einen Besuch des Cafe Gardenia ist jedoch seine große Auswahl an Torten und Kuchen sowie anderen Süssigkeiten. Ein guter Tipp für ein zweites Frühstück. Natürlich gibt es aber auch andere Getränke wie Ouzo, Tsiporo, Wein und ebenso ein frisch gezapftes Bier fehlt nicht. Wer nicht so auf Süssigkeiten steht, es gibt auch andere Kleinigkeiten zum Essen wie Sandwiches usw. "Gewarnt werden" muss allerdings vor dem 'Club Sandwich'! Zu den vielen Sandwichstücken gesellt sich noch einen Berg Pommes Frites, sodass die Menge kaum von einer Person zu bewältigen ist.

Das Gardenia ist ein traditioneller Familienbetrieb. Gegründet wurde es am 22. Juni 1912 vom Urgroßvater (wenn ich es richtig verstanden habe) des heutigen Besitzers Panajotis. Das 100jährige Jubiläum wurde dann auch am 22. Juni 2012 gebührend gefeiert.

Cafe Gardenia Finikounda abends

1912 wurde das Gardenia erst als Weinausschank betrieben. Im weiteren Verlauf kamen dann einige Kleinigkeiten zum Essen, wie frisch gefangener Fisch dazu. Als Panajotis den Betrieb 1982 übernahm, wurde es in ein Cafe umstruktiriert. 1992 wurde dann umgebaut und seitdem präsentiert sich das Gardenia in der heutigen Form.

 

Letzte Aktualisierung: 23. November 2012